Unser Umbauprojekt (Bauteil A) im Arsenal, das nun u.a. das Foto Arsenal Wien sowie das Filmmuseum LAB beherbergt und Teil des neu entstandenen Kulturclusters Arsenal ist, hat beim Wiener Stadterneuerungspreis 2025 in der Kategorie „Pionierleistung“ den dritten Platz belegt.
„Der Wiener Stadterneuerungspreis ist Ausdruck der Qualität, mit der in unserer Stadt gebaut, saniert und weitergedacht wird. Mit dem Stadterneuerungspreis wollen wir diese Höchstleistungen ehren – und ein Zeichen für nachhaltige, stadtbildprägende Entwicklung setzen“, so Christoph Ruck, Innungsmeister der Landesinnung Bau der Wirtschaftskammer Wien: „Die ausgezeichneten Projekte stehen beispielhaft für die Innovationskraft des Wiener Baugewerbes und den respektvollen Umgang mit historischer Bausubstanz.“
Die 37. Ausgabe des Stadterneuerungspreises würdigte am 24. Juni bei einer festlichen Preisverleihung im Palais Lichtenstein herausragende Sanierungs- und Revitalisierungsprojekte in Wien. Eine unabhängige Fachjury prämierte Arbeiten in den Kategorien Pionierleistung, Bravourleistung und Wiener Meisterleistung. Insgesamt 33 Einreichungen stellten sich dem Wettbewerb. Vergeben wurden der Wiener Güteziegel in Gold, Silber und Bronze – als sichtbares Zeichen höchster baulicher Qualität.
Kategorie „Pionierleistung“
Bronze: Arsenal 19, 1030 Wien
Auftraggeber: ART for ART Theaterservice GmbH
Planung: BERGER LENZ Architekten
Ausführung: Leyrer + Graf Baugesellschaft m.b.H.
Der Güteziegel in Bronze wurde dem Projektteam durch den Bundesminister für Innovation, Mobilität und Infrastruktur, KommR Peter Hanke übergeben.
Das Umbauprojekt wurde von unserer Abteilung Gebäudetechnik unter der Leitung von Ing. Manfred Hoffelner betreut und umgesetzt. Herzliche Gratulation!
Am 24. April 2025 fand in unseren Dekorationswerkstätten der "Wiener Töchtertag" statt. Er soll Mädchen für die Bereiche Technik/Digitalisierung, Naturwissenschaften und Handwerk begeistern. Knapp 60 von ihnen im Alter zwischen 10 und 14 Jahren haben uns besucht und durften einen Tag lang Bühnenluft, besser gesagt „Backstage-Luft“ schnuppern. Wie entsteht ein Bühnenbild? Was passiert in der Tischlerei, der Schlosserei, der Tapeziererei, der Beleuchtungsabteilung, in der Bildhauerei und bei unseren Theatermaler:innen? Wie bringt man eine riesige Theaterkulisse in einen nicht ganz so kleinen Anhänger und was ist eigentlich ein Faulenzer?
All diese und viele Fragen mehr wurden bei einer Begrüßungsrunde mit unserer Geschäftsführerin Petra Höfinger, einem kleinen Warm Up-Workshop und einer Führung durch unsere Werkstätten beantwortet. Das große Highlight war aber, neben der großen Bastelecke in der Tapeziererei, der Bau einer richtigen Theaterkulisse. Wir sind uns einig: hier schlummern große handwerkliche Talente! Zum Abschluss gab es noch eine Überraschung: Marco Di Sapia, Ensemblemitglied der Volksoper Wien , erweckte gemeinsam mit den Mädchen die selbst gebaute Kulisse mit einer kleinen Performance zum Leben. Was für ein krönender Abschluss für einen großartigen und vor allem spannenden Tag!
Wir hoffen sehr, es hat allen Töchtern bei uns gefallen hat und vielleicht sehen wir die ein oder andere in ein paar Jahren in einer unserer Werkstätten wieder.
Am Samstag, dem 31. August 2024 haben wir das 25jährige Bestehen von ART for ART als eigenwirtschaftliches Unternehmen gefeiert. ART for ART, damals noch Theaterservice GmbH, wurde gemeinsam mit den drei Schwestergesellschaften Wiener Staatsoper GmbH, Burgtheater GmbH und Volksoper Wien GmbH 1999 aus dem ehemaligen Bundestheaterverband ausgegliedert und unter das Dach der Bundestheater-Holding gestellt. Seit damals sind wir als Serviceunternehmen der Österreichischen Bundestheater verantwortlich für den Bau von Bühnenbildern, den Bereich Lagerung und Logistik, die Herstellung von Kostümen, die Gebäudetechnik, den Kartenvertrieb und die Information, den Kostümfundus sowie das neu geschaffene Servicecenter Digitale Technologien. Grund genug, um auf das bisher Erreichte anzustoßen!
Bei strahlendem Sonnenschein, mit bestens gelaunten Gästen, leckerem Essen, kalten Getränken guter Musik und jeder Menge Spaß für Groß und Klein haben wir an diesem Tag nach dem Motto "Bring your Family" mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern samt Familien, Vertretern aller Konzerngesellschaften, Partnern und Wegbegleitern ein Vierteljahrhundert ART for ART im Hof der Dekorationswerkstätten im Arsenal gefeiert! Die Gäste konnten dabei außerdem einen kleinen Blick auf die im Zuge des Projektes „Weitblick“ umgebauten und neu konzipierten Werkstätten werfen.
Es war ein großartiges Fest!
Karl Lagerfeld entwarf das Bühnen- und Kostümbild zu Frédéric Chopins "Les Sylphides". Das Bühnenbild zu diesem Ballett stellt einem mystischen Wald dar in dem ein junger Mann wundersamen Sylphiden begegnet.
Für die letzte Inszenierung von Martin Kusej am Burgtheater wurde
in den Dekorationswerkstätten eine Brandruine nach Entwürfen
von Annette Murschetz nachgebildet.
Im März 2024 feierte „Die Kameliendame“ an der Wiener Staatsoper Premiere.
Das Ballett, choreografiert von John Neumeier und ausgestattet von Theaterlegende Jürgen Rose, ist ein wahres Feuerwerk an perfekt in Szene gesetzten Details. Bereits 1978 kreierte Rose seine Vision der Kameliendame für Stuttgart. Wir durften Kostüme und Kulissen für Wien neu entstehen lassen.Ein wahrer Rausch an Stoff, Farbe und Tüll Jedes kleinste Detail der aufwendigen Kostüme wurde mit dem „Meister“ gemeinsam erarbeitet, abgestimmt und nach Originalvorlagen angefertigt - eine fordernde und gleichzeitig erfüllende Aufgabe für unsere Kolleginnen und Kollegen in den Werkstätten.
Im März 2024 feierte „Die Kameliendame“ an der Wiener Staatsoper Premiere.
Das Ballett, choreografiert von John Neumeier und ausgestattet von Theaterlegende Jürgen Rose, ist ein wahres Feuerwerk an perfekt in Szene gesetzten Details. Bereits 1978 kreierte Rose seine Vision der Kameliendame für Stuttgart. Wir durften Kostüme und Bühnenbild für Wien neu entstehen lassen.
Ein wahrer Rausch an Stoff, Farbe und Tüll Jedes kleinste Detail der aufwendigen Kulissenteile wurde mit dem „Meister“ gemeinsam erarbeitet, abgestimmt und nach Originalvorlagen angefertigt - eine fordernde und gleichzeitig erfüllende Aufgabe für unsere Kolleginnen und Kollegen in den Werkstätten.
Für Kafkas "Verwandlung" im Akademietheater wurden übergroße Gehröcke in schrillem Orangerot nach Entwürfen von Victoria Behr geschneidert. Passend dazu wurde eine Handpuppe eingekleidet. Auch der Rest der Kostüme ist analog zum Bühnenbild in schrillen Farben gehalten.
Am 2. März 2024 feierte "Die lustige Witwe" in der Volksoper Wien Premiere. Das Bühnenbild von Julia Hansen folgte dem klassischen Dekorationsbau: Holzkonstruktionen auf Metallgerüsten, beplankt mit Kassetten und tapeziert mit wunderschöner Theatermalerei.
Für den Sommernachtstraum wurde ein großer Schiffscontainer gebaut und von unseren Dekorationsmalern auf Alt getrimmt. Das Stück feierte am 3. September 2023 im Burgtheater Premiere.